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TVA erwartet die Highlander zum ersten Playoff-Heimspiel

Am Samstag um 18.30 Uhr trifft der Europacupsieger in der heimischen TVA-Arena auf die Highlander Lüdenscheid.

Nach dem Krimi-Sieg vergangene Woche führen die Augsburger 1:0 in der Serie und können am Wochenende schon ihr Ticket fürs Halbfinale buchen.

Dafür muss die Truppe von Andreas Gerstberger aber noch ein hartes Stück Arbeit verrichten: „Das kommende Heimspiel wird mit dem Spiel in Lüdenscheid kaum etwas zu tun haben. In der kleineren Halle wird es wie immer entscheidend sein, die Zweikämpfe zu gewinnen. Die Mannschaft, die das besser umsetzen kann, wird das Spiel meiner Meinung nach gewinnen“, so der Augsburger Übungsleiter.

Wollen die Fuggerstädter auch in diesem Spiel erfolgreich sein, so muss sich im Vergleich zu Samstag auch die Chancenauswertung verbessern. Während sich die Schwaben defensiv, bis auf wenige Ausnahmen, sehr stabil präsentierten, ließen sie im Abschluss ein ums andere Mal die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Ein kleiner Vorteil könnte sein, dass die Augsburger wieder auf ihrem vertrauten Untergrund spielen werden, welcher den Schüssen hoffentlich mehr Präzision gibt als vergangenen Samstag.

Personell kann Trainer Gerstberger fast aus dem Vollen schöpfen. Während Felix Hirschberger wohl noch, mit seiner aus Spiel eins erlittenen Oberschenkelverletzung ausfallen wird, kehren die Routiniers Florian und Maximilian Nies zurück in den Kader. Auch die Angreifer Florian Späth und Alex Girsig stehen dem Trainer höchstwahrscheinlich zur Verfügung. „Mit welcher Aufstellung wir am Samstag beginnen werden, entscheide ich wie immer nach dem Abschlusstraining. Jeder Spieler muss sich im Training aufdrängen und seine beste Leistung abrufen. In jedem Fall werde ich drei hochmotivierte Reihen aufs Feld schicken.“ Auch im Tor hat sich der Leitershofer noch nicht festgelegt: „Andreas Fuchs hat am Samstag eine solide Leistung abgerufen, aber bei unseren Torhütern gibt es keinen Freifahrtschein. Wir werden da wie immer verfahren, wer die Woche besser trainiert und besser drauf ist, der wird am Samstag zwischen den Pfosten stehen“, so Andreas Gerstberger.

Ein ganz wichtiger Faktor wird am Samstag natürlich auch die Kulisse spielen. Gerade in den Playoffs war die TVA-Arena in den letzten Jahren eine wahre Festung. „Wenn ich mich an letztes Jahr erinnere, fallen mir spontan die Heimspiele gegen Iserlohn und Köln in den Playoffs ein. Unsere fantastischen Fans haben die TVA-Arena in einen wahren Hexenkessel verwandelt und uns zum Sieg geschrien. Ich hoffe die Stimmung wird am Samstag ähnlich, dann haben wir von Beginn an schon mal einen kleinen Vorteil“, appelliert TVA-Topscorer Lukas Fettinger an die Zuschauer.

Spielbeginn ist in den Playoffs um 18.30 Uhr. Für reichlich Essen und Getränke sorgt wie immer das RoBistro.

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