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TVA gastiert zum ersten Finalspiel in Köln

Am kommenden Samstag steht Spiel 1 des Finalklassikers Augsburg gegen Köln auf dem Programm. Zum dritten Mal in den vergangenen fünf Jahren stehen sich die beiden Teams im Finale um die deutsche Meisterschaft gegenüber. Während die Rheinländer 2010 die Oberhand behielten und damals ihren letzten Titel erringen konnten, setzte sich der TVA vor zwei Jahren durch. Am Samstag um 16 Uhr fällt nun das erste Bully für die Neuauflage dieses ewig jungen Duells.

Beide Mannschaften erreichten das Finale mit einer weißen Weste. Während der TVA sich bekanntlich gegen die geballte Ladung Sauerland, sprich Lüdenscheid und Iserlohn, durchsetzen konnte, bezwangen die Domstädter in den ersten beiden Runden Hannover und die Ducks aus Duisburg. Am Samstag wird nun eine der beiden Mannschaften ihre erste Niederlage in den diesjährigen Playoffs hinnehmen müssen.

Während die Augsburger Erfolgsgeschichte in vollem Gange ist und der TVA seit 2011 jedes Jahr entweder die deutsche Meisterschaft oder den Europapokal gewinnen konnte, wartet der Trophäenschrank der Domstädter dagegen seit mittlerweile vier Jahren auf Zuwachs. Die Meisterschaft 2010 war der bislang letzte Titel des HCK. Die Voraussetzungen sind also klar: Köln will endlich wieder einen Titel gewinnen, Augsburg dagegen das erstmalige Double aus Europacup und Meisterschaft erringen.

Für Augsburg Trainer Andreas Gerstberger ist die Marschroute einfach: „Ich denke, trotz des Heimvorteils für Köln, spielen wir lieber gegen sie, als sie gegen uns. Wenn wir eine engagierte und disziplinierte Leistung abrufen, haben wir eine realistische Chance, das Spiel zu gewinnen. Wie immer gegen Köln wird es darauf ankommen der Strafbank fernzubleiben. Hier müssen wir in den Zweikämpfen einfach cleverer agieren als beispielsweise in unserer Serie gegen Iserlohn, als wir uns zwei 5-Minuten Strafen einhandelten. Sowas wird gegen die Rheinos tödlich sein.“

Personell kann der Leitershofer Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Moritz Dietrich und Oldie Bernd Löhnert werden die Reise in das Rheinland nicht mit antreten. Ansonsten kann Gerstberger auf den kompletten Kader zurückgreifen. Der Augsburger Tross macht sich auf Grund der ungewohnten Spielzeit, zum Vergleich in Lüdenscheid und Iserlohn spielte der TVA erst um 20 Uhr Abends, schon am Freitagnachmittag auf die Reise gen Nordwesten.

Gespannt wird zu erwarten sein, ob der Kölner Kapitän David Weisheit nach seinem Mittelhandbruch im Viertelfinale wieder auflaufen wird. „Um ehrlich zu sein, ist uns das eigentlich relativ egal“, so sein Augsburger Pendant Stefan Gläsel, „wenn bei uns jeder Spieler seine Leistung abruft und seinen Job macht, dann wird es ganz schwer uns zu schlagen, egal wer beim Gegner aufläuft oder wer nicht.“

In der Vorrunde gab es jeweils Heimsiege für beiden Mannschaften. Nachdem der TVA in der heimischen Arena mit 10-6 die Oberhand behielt, konnte Köln zwei Wochen später daheim mit 5-4 gegen dezimierte Augsburger gewinnen. Beide Duelle datieren jedoch vom Mai diesen Jahres, so dass es kommenden Samstag ein ganz neues Duell geben wird.

Die Mannschaft bedankt sich schon einmal im Voraus für die Unterstützung der mitreisenden Fans!

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