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Narrenzeit gegen Marktoberdorf / TV Augsburg Skaterhockey
Narrenzeit gegen Marktoberdorf / TV Augsburg Skaterhockey

Schützenfest gegen Marktoberdorf

„Wehe wenn sie losgelassen“ heißt es jedes Jahr an Fasching, wenn die heiteren Narren durch die Städte Bayerns ziehen. Am letzten Sonntag gab es diese Narrenzeit auch in etwas abgeänderter Form in der gut besuchten TVA-Arena. Die Heimmannschaft spielte sich ungezügelt in einen Rausch, feierte danach ausgelassen in der Kabine während der grün maskierte Gast aus Marktoberdorf über 60 Minuten zum Narren gehalten wurde und mit schwer verdaulichen 20 Gegentoren im Gepäck die Heimreise ins Allgäu antrat. Ein 20:7 (4:1/8:2/8:4) stand beim Schlusspfiff des unterhaltsamen Abends auf der Anzeigetafel und die Augsburger schraubten damit ihr Torekonto auf unglaubliche 53 in nur vier  Spielen.

„Wir wollten von Beginn an richtig Gas geben und die unverdiente Niederlage vom Freitag hat uns noch zusätzlich motiviert“, meinte Narrentreiber Florian Späth, dem alleine 7 Tore gelangen, nach dem Spiel.  Im Auswärtsspiel unter Flutlicht unterlag der TVA am späten Freitag Abend im Freiluftstadion des HC Marktoberdorf mit 3:7 (1:2/0:0/2:4). Dabei scheiterte das Team um Spielertrainer Benjamin Becherer vor allem an den ungewohnten Platzbedingungen und einem überragend aufgelegten gegnerischen Torhüter. Die Tore erzielten Busse, Becherer und von Külmer.

Beim Rückspiel am Sonntag war schnell klar, dass der TVA diesmal dem Allgäuer Torwart keine Chance mehr auf einen weiteren Sahnetag geben wollte. Schuss um Schuss setzen die drei Reihen des TVA und wurden im Anfangsdrittel gleich viermal dafür belohnt (Hirschberger 2, Späth 2). Die vielen hochklassigen Eishockeyspieler aus dem Allgäu zeigten sich sichtlich von der schnellen Spielweise der Augsburger beeindruckt und kamen erst nach 17 Minuten zum Anschlusstreffer.

„Noch in der letzten Saison haben wir viele Spiele im zweiten Drittel verloren, in dieser Spielzeit geben wir dort erst richtig Gas. Das hat Marktoberdorf zu spüren bekommen“, sagte ein zufriedener  Trainer Becherer nach dem Spiel. Doch zuerst bekam der TVA die aufkommende Frustration der Allgäuer zu spüren, die durch unfaire Checks und Provokationen den Spielrhythmus und die Schläger der Augsburger brechen wollten. Das gut aufgelegte Schiedsrichter-Duo ahndete das aber konsequent, so dass der TVA neben schönen Aktionen auch seine neue Überzahlstärke demonstrieren durfte. Ganze acht Tore ließen die Fuggerstädter so folgen und bauten Ihren Vorsprung nach 40 Minuten auf 12:4 aus (Tore Vogt, Späth (4), Niki Luther (2)).

„Im letzten Abschnitt wollten wir nochmal einen raushauen und uns in vollem Ausmaß für die unsportliche Spielweise des Gegners bedanken. Das ist uns glaube ganz gut gelungen!“ strahlte Felix Hirschberger nach dem Spiel. Er und sein Sturmkollege Florian Busse ließen es jetzt richtig krachen und legten insgesamt gemeinsam noch fünf Tore nach. Dazu trafen Benjamin Becherer, Christoph von Külmer und Jonathan Herz.

Mit diesem Schützenfest katapultierte sich der TVA an die Spitze der Regionalliga Süd-Ost und hat an Pfingsten erstmal spielfrei. Viele Spieler nutzen diese kleine Auszeit und werden wie die Narren auf Mallorca den Junggesellenabschied von Florian Busse feiern. Wahrscheinlich werden in dieser Narrenzeit aber 20 Eimer nicht reichen.

Es spielten: Hopfenzitz, Kaiser; Beimel, Schulz (0/1), Luther (1/2), Herz (1/0), Becherer (1/2), Späth (7/1); Vogt (1/2), Kleber, Busse (4/4), Hirschberger (4/4), von Külmer (1/0), Schreiber, Simka

 

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